Abwesenheitsnotiz

Ich habe seit Anfang April keinen einzigen Beitrag veröffentlicht.

Ich verschwand in einem Meer von Arbeit. Nein, es war kein Haufen. Sondern ein Meer. Die Arbeit umgab mich, riss mich mit, überwältigte mich, gab mir das Gefühl zu ertrinken und trug mich zugleich. Meistens nicht sonderlich sanft. Meistens flog die Welt um mich herum, die Welt außerhalb der Arbeit, einfach an mir vorbei.

Ich las. Obwohl ich arbeitete. Gerade weil ich arbeitete. Wenn auch nicht im Juni. Halt, präziser: Ich las im April und im Mai für mich selbst, im Rausch, einen Roman nach dem anderen. Wieder waren es ausschließlich Jugendromane. Dabei kritzelte ich zuweilen Notizen auf irgendwelche Zettelchen, die kaum noch Platz boten für meine heute kaum noch lesbaren Gedanken.

Ich rezensierte nicht. Ich vermute gar, dass ich ein wenig den Überblick über meine Lektüre verloren habe. Aber noch hege ich den Plan, mich durch meine Notizen und Erinnerungen zu kämpfen und in den kommenden Wochen alle fälligen Rezensionen nachzuholen.

Bis dahin: Walter Benjamin ist in diesem Monat dafür verantwortlich, dass ich trotz Abstinenz regelmäßig Besucher auf dieser Seite habe. Sie kommen aus den USA, aus Großbritannien, Slowenien, der Schweiz und aus der BRD.

In der Hoffnung, euch bei eurer Suche geholfen zu haben, grüßt

Kalliope

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